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Südafrikanische Landwirtschaft
Mit 1.2-Millionen Quadratkilometern Land ist Südafrika hat etwa ein Achtel der Größe der Vereinigten Staaten und umfasst sieben Klimazonen, von Mittelmeerklima über subtropisches Klima bis Halbwüste.
Diese biologische Vielfalt, zusammen mit einer Küstenlinie von 3.000 km und bedient von sieben Handelshäfen, kultiviert bevorzugt eine sehr unterschiedliche Bandbreite von Meeres- und Landwirtschaftsprodukten, von sommergrünen über Zitrus- zu subtropischen Früchten bis hin zu Getreide, Wolle, Schnittblumen, Nutzvieh und Wild.
Die landwirtschaftlichen Aktivitäten reichen von intensiver Getreideanbau und Mischlandwirtschaft, Winterniederschlags und Hochsommerniederschlagsgebieten zu Rinderzucht im Bushveld und Schafsfarmen in den trockeneren Regionen. Mais ist weitverbreitet, gefolgt von Weizen, Hafer, Zuckerrohr und Sonnenblumen.
Während 13% von Südafrikas Land für die Getreideproduktion nutzbar sind, bleiben nur 22% davon potentiell stark anbaufähig. Den größten
Einschränkungsfaktor bildet dabei die Wasserverfügbarkeit. Der Niederschlag ist ungleichmäßig über das Land verteilt, mit einigen Gegenden, die zu Dürre neigen. Fast 50% von Südafrikas Wasser wird für die Landwirtschaft gebraucht, wobei ca. 1.3 Millionen ha bewässert werden.
Heutzutage ist Südafrika nicht nur bei fast allen wichtigen landwirtschaftlichen Produkten unabhängig, sondern ist auch Exporteur von Lebensmitteln. Landwirtschaft bleibt wesentlich wichtig für die Wirtschaft und die Entwicklung der südlichen afrikanischen Regionen. Seit 1994 arbeitet die Regierung daran, kleine landwirtschaftliche Betriebe zu fördern und so die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen.
Export
Südafrika ist der wichtigste Exporteur von Avocados, Mandarinen und Straußprodukten, der zweitgrößte Exporteur von Grapefruit, drittgrößte Exporteur von Pflaumen und Birnen und der viertgrößte Exporteur von Tafeltrauben.
Die Landwirtschaft stellt etwa 8%
der Gesamtexporte des Landes. Die größten Exportgruppen sind Wein, Zitrusfrüchte, Zucker, Trauben, Mais, Fruchtsäfte, Wolle und Saisonfrüchte wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen.
Andere wichtige Exportgruppen sind Avocados, Milchprodukte, Blumen, Lebensmittelzubereitung, Häute und Felle, Fleisch, alkoholfreie Getränke, Ananas, konservierte Früchte und Nüsse, Zucker und Wein.
Auch eine Reihe von Märkten mit hoher Wachstumsrate entstehen neu, wie beispielsweise Kräutergetränke und hochpreisiges Seafood.
Wettbewerbsvorteile
Neben der Artenvielfalt des Landes, den Meeresschätzen, der erstklassigen Infrastruktur und vorteilhaften Betriebskosten profitieren Südafrikas Landwirtschaft und seine Agrarindustrie vom gewachsenen Marktzugang in Bezug auf seine Haupthandelspartner, die EU und die USA, was durch eine Reihe von Handelsabkommen erreicht wurde:
African Growth and Opportunity Act - Vergrößert das Allgemeine US
Präferenzsystem (GSP) um mehr als 1 800 Artikel jenseits der regulären GSP Liste von 4.600 Artikeln.
EU-SA Free Trade Agreement - verpflichtet die EU ab 2000 für die volle Freigabe von 95% südafrikanischer Importe während einer Übergangszeit von 10 Jahren.
EU-SA Wine and Spirits Agreement - verbessert den Zugang für südafrikanische Weine und Spirituosen in den europäischen Markt, unter Anwendung einer jährlichen zollfreien Tarifquote von 42 Mio. Litern.
Südafrikas saisonelle Gegenläufigkeit zu Europa, dem Erstmarkt für den Export für Garten- und Zierpflanzenprodukte, ist ein weiterer großer Wettbewerbsvorteil. Südafrika ist der Europa am nächstgelegene Großproduzent von Garten- und Zierpflanzen und hat wesentlich kürzere Transportzeiten als Mitbewerber.
SouthAfrica.info reporter: beinhaltet Informationsmaterial des Wirtschaftsministeriums
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Mit einem Bestand von etwa 13.8 Mio. Rindern und 28.8 Mio. Schafen ist Viehwirtschaft der größte landwirtschaftliche Sektor in Südafrika. Zu den einheimische Rinderrassen gehören auch die hier abgebildeten Nguni und Afrikander (Foto: South African Tourism) |
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Südafrikanische Weine
Südafrikas Weinindustrie boomt. Immer öfter erhalten südafrikanische Weine internationale Auszeichnungen und auch der Gegenwert, den sie in allen Preislagen bieten, erfreut sich wachsender Anerkennung.
Der Weintourismus wächst, kontinuierlich entstehen neue Weingüter - und die Produktion wie auch der Export wachsen mit.
Südafrika erzeugt etwa 3% der weltweiten Weinproduktion, und liegt damit auf Platz 9 des gesamten Produktionsumfangs.
Die südafrikanischen Weinexporte nahmen zwischen 1994 und 2004 um 1.000% zu. Alleine zwischen 2000 und 2004 hat sich der Export in Wert und Volumen
verdoppelt.
WUSSTEN SIE SCHON, DASS…
Der größte Weinkeller der Welt sich in Paarl am Westkap liegt. Er steht im Besitz von KWV, nimmt eine Fläche von 24 ha ein und kann 121 Millionen Liter Wein einlagern.
Auf der Weinliste in Walt Disney’s circa 30 Hektar großen Animal Kingdom Lodge in den USA sind ausnahmslos südafrikanische Weine aufgeführt.
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